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Bauherr Eigentümergemeinschaft Stift Admont und Barmherzige Schwestern Graz
Bruttogeschossfläche ca. 11.135 m²
Baukosten ca. € 17,9 Mio (Stand Juli 2019)
Zeitraum 02.03.2017 (Wettbewerb) – aktuell
Adresse Münzgrabenstrasse 84 und Klosterwiesgase 101/103, 8010 Graz
Nutzung / Funktion Mietwohnungen, Kindergarten, Kinderkrippe, Tiefgarage
Art der Tätigkeit Ausführungsplanung inklusive anteilige technische Oberleitung

 

Lage

Das Areal liegt im >mittleren< Westen von Graz. Dieses Gebiet von Graz hat nicht einen einzelnen Schwerpunkt, sondern ein ganzes Netzwerk von Schwerpunkten. Viele dieser Schwerpunkte sind vom WB-Areal innerhalb von 5 oder ca 10 min zu Fuss erreichbar. Dazu gehören List-Halle, Smart-City, Schulen in der Dreihackengasse, Fachhochschule, Merkurmarkt, Bad Eggenberg, LKH-West, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Askö, etc.
Auch die unmittelbare Nachbarschaft bietet ein angenehmes Umfeld, eine Kleingärten-Anlage im Westen, öffentliche Sportflächen für die Jugend im Osten. Im Norden und Süden reichen kleinteilige Bebauungen heran. Die gründerzeitlichen Blockrand-Bebauungen in der Vinzenzgasse und die WohnBebauungen aus den 60er-Jahren an der Algersdorferstr (bis 17G) zeigen die baulichen Masstäbe der Umgebung auf.

Entwurfsmotive

  • die zwei Baukörper fügen sich in die Geometrie des Grundstückes, wobei die Höhenstaffelung der Logik von Besonnung und Beschattung folgt.
  • die Überplattung des Kindergartens und der anschließenden Fahrradabstellplätze schafft eine attraktive Kommunikationszone im 1. Obergeschoß und trennt räumlich wie akustisch die Freiflächen der Krippe vom Grünraum der BewohnerInnen.
  • diese ‚Plattform‘ erstreckt sich über die Einfahrtsrampe der Tiefgarage ganz im Osten und wirkt als kompositorische Klammer der Gesamtanlage.
  • die Sequenzierung der ostseitigen Zeile ist einer angemessenen Maßstäblichkeit geschuldet und verbessert die Luftdurchströmung wie in der Ausschreibung angeregt.
  • das offene Erschließungssystem mit drei Liften und fünf Treppenhäusern ermöglicht eine wirtschaftliche Umsetzung und optimierte Betriebsführung.
  • das konstruktive System ist auf die erforderlichen Abmessungen der Tiefgarage abgestimmt und mit einem Achsraster von rund 6 Metern ökonomisch ausgelegt.
  • die Wohnungsgrundrisse mit einer abgegrenzten Installationszone sind sehr flexibel konzipiert, wobei die Ausweisung von separaten Essküchen bei fast allen Typen möglich ist.
  • die Freiräume sind großzügig angelegt und mit hochstämmigen Bäumen strukturiert; die ‚Plattform‘ im ersten Obergeschoß wird mit Pflanzbeeten und einer gemeinsamen Sommerküche als integratives Element für die BewohnerInnen aufgewertet.
  • im Sinne einer nachhaltigen Bebauung wird vorgeschlagen, das Projekt mit einer Geothermieanlage und Photovoltaikmodulen zu ergänzen; Größe und Auslegung erfolgen nach Wirtschaftlichkeit.